Einmal Japan und zurück: Streng dich an! Oder wie die Japaner:innen sagen: “Ganbare”!

Wenn du deine guten Vorsätze nicht umsetzt, deine Pläne einfach nicht klappen & du deine Ziele nicht erreichst, dann …

hast du dich anscheinend nicht genug angestrengt.

Du musst dich einfach noch mehr anstrengen, dann war das, was Du bisher gemacht hast, nicht gut genug - oder wie siehst Du das? Wie oft hast du dich schon angestrengt und bist dann trotzdem mit einem schlechten Gewissen gescheitert?

Die Japaner:innen gehen anders mit diesem Thema um.

Ganbare (頑張れ) - Streng dich an!

… ist ein Befehl der in Japan häufig verwendet wird, besonders um Sportler:innen anzufeuern. Das zugehörige Verb ganbaru (頑張る) bedeutet “sein Bestes geben” und “nicht aufgeben”.

In der Form von ganbatte oder ganbatte kudasai (頑張ってくだ さい) geht es darum, jemanden zu ermuntern, sich einer Aufgabe zu stellen und nicht aufzugeben. Es ist eine höflichere Form als der Befehl ganbare - Streng dich an!

Mit dem Verb ganbaru kann auch die Notwendigkeit ausgedrückt werden, sich anzustrengen und durchzuhalten, weil es keine sinnvolle Alternative gibt: ganbaranakya (頑張らなきゃ).

Und dann gibt es noch ganbarō (頑張ろう, がんばろう). Auch dies ist eine Ermutigung, die für eine ganze Gruppe, zu der man gehört, oder das eigene soziale Umfeld gilt.

Die Japaner:innen machen es uns vor

Betrachtet man die Schriftzeichen, mit denen das Verb ganbaru geschrieben wird, offenbart sich eine weitreichendere Bedeutung. Das Schriftzeichen gan (頑, がん) wird in Worten wie Ausdauer, große Stärke und Unnachgiebigkeit genutzt. Das zweite Schriftzeichen haru (張る) bedeutet unter anderem Aufrichten. In der Kombination geht es darum, sich nicht unterkriegen zu lassen, auch wenn es schwierig wird, die eigenen Kräfte zu mobilisieren und auf sich selbst vertrauen.

Das heißt aber nicht, durchzuhalten und dir selbst Vorwürfe zu machen, wenn du dich (scheinbar mal wieder) nicht genug angestrengt hast. Sondern auf dich selbst zu vertrauen. Und herauszufinden,

  • was dir gut tut und
    wie du dir gut tun kannst.

Wie du herausfinden kannst, was dir wirklich gut tut? Indem du dir Zeit nimmst, um dich selbst wahrzunehmen und vorhandene Spannung abzubauen.

Und hier liegt bei uns oft das Problem:

Die meisten Menschen haben keine Zeit für sich

Obwohl jeder Mensch weiß, dass er nur einen Körper hat, wird dieser Körper vernachlässigt. Klar, duschen und eincremen, ab-und-zu eine Massage oder sonstige Anwendung, Vorsorgeuntersuchungen und Checks sind selbstverständlich. Aber wirklich hören, was der Körper mitteilt, was du gerade brauchst, dafür hast du eigentlich keine Zeit. Und willst dich vielleicht auch nicht damit beschäftigen. Weil es weh tun oder bedeuten könnte, dass du etwas in deinem Alltag veränderst.

ABER: Wenn du besser hinhörst, spürst, was gerade ansteht, dann kannst du mit kleinsten Aktivitäten, mit wenig Aufwand und ganz nebenbei in deinem Alltag Veränderungen bewirken.

In meinen Kursen geht es genau darum, kleine Schritte zu gehen und wieder das Vertrauen in den eigenen Körper (zurück)zugewinnen.

Ich bin Renate Köchling-Dietrich und du bist bei mir richtig, wenn du dich spüren, gesund und lebendig fühlen möchtest. Ich unterstütze dich mit dem Wissen der traditionellen japanischen Medizin und um den Ki-Fluss dabei, die Signale deines Körpers zu erkennen, zu verstehen und deinen Bedürfnissen gemäß zu leben. Seit zwei Jahrzehnten unterrichte ich dieses Wissen und vor allem seine praktische Umsetzung und das Erleben.

Im Blog findest du dieses althergebrachte Wissen und Erklärungen über die Zusammenhänge. Dabei geht es immer um das Thema Spüren. Denn nur wenn du dich spürst, kannst du deinem Körper vertrauen und ganz bei dir sein.

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