Aus der Mitte kommt die Kraft. – Woher?

Forschungsreise zu deiner Mitte

Deine Mitte ist nicht nur deine Kraftquelle, sondern auch maßgeblich für deine Persönlichkeit ist. Daher zeige ich dir konkret, wo und wie du diese Mitte lokalisieren kannst.

Wo ist deine Mitte? Wie beantwortest du diese Frage?

Auf die Frage, wo eigentlich die Körpermitte ist, antworten Befragte sehr unterschiedlich. Manche sehen ihre Körpermitte im Kopf, verstehen ihr Gehirn als das Zentrum des Körpers. Andere zeigen direkt auf den oberen Brustkorb, weil dort der lebensnotwendige Atem für sie spürbar ist. Wieder andere sehen ihr Herz im Zentrum, weil ohne das verlässlich schlagende Herz kein Leben möglich ist und sie das Herz als wichtigste Instanz verstehen. Weitere Antworten benennen das Arreal unterhalb des Brustbeins, also den Solarplexus, wo ein wichtiges Nervengeflecht für Vernetzung sorgt, wieder andere sehen ihre Mitte im gesamten Bauchraum und auch “nur” im Unterbauch.

Aus der Sicht der Physik

… ist die Körpermitte immer auch der Schwerpunkt eines Körpers. Das ist der Punkt im Körper, an dem die Schwerkraft ansetzt. Bei regelmäßig geformten Körpern (z. B. einem Würfel) liegt der Schwerpunkt genau in der Mitte, wenn du alle Ecken mit Linien verbindest. Beim Menschen, der ja keine Ecken hat, ist die Mitte schwieriger zu ermitteln. Zumal sich die Mitte je nach Körperhaltung und -position auch noch verschieben kann.

Trotzdem kann die Körpermitte als Region bzw. Arreal ganz eindeutig lokalisiert werden: Im Unterbauch, irgendwo unterhalb des Bauchnabels, zwischen vorne und hinten sowie rechts und links. Also ganz tief im Bauch ist die Körpermitte. Dies ist der Ausgangspunkt jeder Bewegung und Aktivität eines Menschen. Und das ist tatsächlich bei jedem Menschen so.

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Also nochmals zur Frage am Anfang:

  • Wo hast du deine Körpermitte lokalisiert?
  • Kannst du deine Körpermitte wahrnehmen oder denkst du, dass deine Mitte an einem bestimmte Ort ist?
  • Wie vertraut / fremd ist dir deine Körpermitte tief im Unterbauch?

Warum ist die “Mitte” in deinem Körper wichtig?

Zum einen ist die Mitte anatomisch wichtig, weil sie es dir ermöglicht, stabil zu stehen und dich zu bewegen ohne umzufallen. Bei jeder Bewegung verlagerst du im Idealfall deine Mitte so, dass du nicht umfällst und aufrecht bleibst bzw. dich wieder mühelos aufrichten kannst.

Im übertragenen Sinne ist die Mitte wichtig, weil sie die Quelle deiner Kraft ist und dich als Persönlichkeit ausmacht. Mehr dazu, warum die Mitte wichtig ist, findest du in hier.

Wenn du deine Mitte nicht wahrnehmen kannst, keinen Kontakt zu ihr hast, dann hast du auch keinen Kontakt zu dir selbst, deiner eigenen Kraft, deinen Möglichkeiten und deinen Bedürfnissen. Du weißt nicht sicher, was du brauchst, was du willst und was dir gut tut. Deshalb begleite ich dich dabei, deine Mitte (neu) zu entdecken.

Wie kannst du deine Mitte konkret körperlich wahrnehmen?

Dazu stehst du auf. Stell’ dich aufrecht hin. Achte darauf, dass dein Gewicht auf beide Füße verteilt ist. Jetzt spüre in deinen Unterbauch und unteren Rücken hinein. Gibt es irgendwo Anspannung und Verkrampfung? Ist dein Becken/deine Hüfte aufgerichtet?

Positioniere jetzt deine Füße neu: achte darauf, dass deine Füße parallel stehen, also Fersen und Zehen gleich weit voneinander entfernt sind. Was passiert jetzt mit deinem Unterbauch und deinem unteren Rücken? Prüfe, ob dein Becken aufgerichtet ist. Wo spürst du jetzt Anspannung - Entspannung?

Wenn du deine Füße parallel stellst, richtet sich automatisch dein Becken auf. Dadurch wird dein unterer Rücken entlastet, deine Knie werden durchlässig und die Anspannung auf deiner Rückseite - falls vorhanden - lässt nach. Dies ist ein stabiler - wenn auch zunächst ungewohnter - Stand, der mit möglichst wenig Kraft gehalten werden kann. Und du wirst dir bei dieser Art von Stehen wie von selbst deiner Mitte körperlich bewusst.

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Und was nutzt dir das im Alltag?

Wenn du dich immer mal wieder mit aufgerichtetem Becken hinstellst, also deine Füße parallel sind, dann spürst du automatisch eine Entlastung im unteren Rücken. Viele Rückenprobleme nehmen genau an dieser Stelle ihren Anfang, weil durch das mangelnde Bewusstsein für die Mitte und die fehlende Aufrichtung des Beckens der untere Rücken mehr Kraft aufwenden muss, um dich gerade zu halten. (”Mitte” ist eben nicht nur auf der Vorderseite des Körpers!) Und wenn du jetzt noch einige tiefe Atemzüge in deinen Unterbauch schickst, stärkst du ganz automatisch deine Mitte und verbesserst deine Wahrnehmung.

Und falls du keinen Unterschied spüren solltest, Probleme beim Ausprobieren hast oder eine Frage dazu, melde dich einfach bei mir.

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Ich bin Renate Köchling-Dietrich und du bist bei mir richtig, wenn du dich spüren, gesund und lebendig fühlen möchtest. Ich unterstütze dich mit dem Wissen der traditionellen japanischen Medizin und um den Ki-Fluss dabei, die Signale deines Körpers zu erkennen, zu verstehen und deinen Bedürfnissen gemäß zu leben. Seit zwei Jahrzehnten unterrichte ich dieses Wissen und vor allem seine praktische Umsetzung und das Erleben.

Im Blog findest du dieses althergebrachte Wissen und Erklärungen über die Zusammenhänge. Dabei geht es immer um das Thema Spüren. Denn nur wenn du dich spürst, kannst du deinem Körper vertrauen und ganz bei dir sein.

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